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Viertklässler am Start

Zu folgenden Veranstaltungen laden wir ein:

Tag der offenen Tür am Samstag, den 19.1.2019 „Entdeckungsreise am AvH“ von 10.30 bis 13.30 Uhr am AvH

Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium öffnet einen Tag lang seine Türen für eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise, wie sie auch unserem Namensgeber Alexander von Humboldt gefallen hätte. Unser umfangreiches und buntes Veranstaltungsprogramm umfasst viele Informationen über Unterricht und das Schulleben. Alle Besucher/innen können entdecken und forschen – ganz wie Humboldt zu seinen Lebzeiten.

Um 11.00 Uhr zentrale Begrüßungsveranstaltung
mit HipHop, Chor, Band, Überraschungen und einem ersten Blick auf die Klassenleitungen der neuen 5. Klassen

Vorher und nachher gibt es viele Möglichkeiten, aktiv die Schulgemeinschaft kennen zu lernen: Möchten Ihre Kinder sich quasi auf Entdeckungsreise in verschiedenen Fächern ausprobieren? Hätten Sie gerne noch einmal ein persönliches Gespräch mit Mitgliedern der Schulleitung oder anderen Eltern und Schüler/innen des AvHs? Möchten Sie sich im Elterncafé kulinarisch stärken? Das und vieles mehr wird möglich sein. Wir freuen uns sehr auf Ihr und euer Kommen!

Informationsabend für Eltern am Dienstag, den 22.01.2019 um 19 Uhr am AvH

Mein Kind soll auf eine weiterführende Schule – nur auf welche? Bei unserem bewährten Informationsabend stellt sich das AvH speziell den Eltern vor. Mitglieder der Schulleitung und die zukünftigen Klassenlehrer/innen der neuen 5. Klassen freuen sich auf Ihre Fragen über das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und möchten Ihnen bei dieser schwierigen Frage gerne behilflich sein.

Wichtige Informationen für die Eltern von Viertklässlern

 

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a äußern ihre Meinung zum Alexander-von-Humboldt-Gymnasium im Oktober 2018

Am AvH finde ich toll, dass …

  • die Lehrerinnen und Lehrer einem zuhören. (Sabrina)
  • wir Technikunterricht haben! (Darleen)
  • es verschiedene Förder- und Forderkurse und viele Projekte gibt. (Helena)
  • die Klassenräume so groß sind und es drei Sporthallen gibt. (Dimitrios)
  • die Tests und Arbeiten schnell zurückgegeben werden. (Ruben)
  • wir zwei Projektwochen haben. (Meltem)
  • wir unsere Spinde selbst gebaut haben und sie auch bemalen durften. (Cema)
  • es Arbeitsgemeinschaften gibt, z. B. die Schach-AG, die Basketball-AG. (Dominik)
  • es so viele Nachmittagsangebote gibt, z. B. die Halloweenparty.
    (Greta)
  • es die Hip-Hop AG gibt. (Sandra)
  • wir in der Projektwoche eine HVV-Rallye hatten. (Safi)
  • wir so nette Lehrerinnen und Lehrer haben, insbesondere einen tollen Klassenlehrer (David)
  • das Essen so lecker schmeckt. (Leon R.)
  • es Donuts und Müsli in der Pause gibt und wir einen Wasserbrunnen haben. (Rezan)
  • es ein Sportfest gibt. (Minou)
  • wir neue Fächer bekommen haben, z.B. Biologie, Geographie und Technik. (Lysander)

Am AvH finde ich es toll, weil …

  • es ganz viele Teams gibt, z.B. das Sanitäterteam und das Technikteam. (Muriel)
  • es den Chor gibt. (Alissa)
  • es einen großen Pausenhof zum Spielen gibt. (Leon M.)
  • alles hier so gut organisiert und modern ist. (Max)
  • in unseren Klassenzimmern jeweils ein modernes Smartboard zur Verfügung steht und es saubere Toiletten gibt. (Teresa)
  • der Unterricht mit den Lehrern so viel Spaß macht. (Finja)
  • ich hier viel lerne.  (Melis)
  • ich hier gut weiterkommen kann. (Danil)
  • neue interessante Fächer gibt. (Emilie)
  • alle freundlich zu jedem sind und man nicht ausgeschlossen wird. ( Johanna)
  • es nette Kinder und nicht viel Streit gibt. (Emiy)
  • es Paten für die 5. und 6. Klassen gibt, um dir zu helfen. (Joana)

Advent – Alles eine Frage der Perspektive

Wie auch in vielen Jahren zuvor lud der Schulchor des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums am Vorabend zum zweiten Advent in den großen Sitzungssaal des Harburger Rathauses ein. Mehr als 50 kleine und große aufgeregte Sängerinnen und Sängern versetzten das zahlreich erschienene Publikum in eine besinnliche und weihnachtliche Stimmung.

Der Chor bot eine vielfältige Liedauswahl, die neben klassischen Weihnachtsliedern und Gospels auch aktuelle und ältere Popstücke umfasste. All diese Stücke stellen das Miteinander und die Mitmenschlichkeit immer wieder in den Vordergrund. Sie fordern uns auf, die Welt mit anderen Augen zu sehen und unseren Kindern und Kindeskindern eine gerechte und friedlichere Welt zu hinterlassen. Dabei ist es wichtig und nötig, auch einmal die Perspektive zu wechseln, wie es der von zwei Schülerinnen vorgetragene Text von Iris Macke vorschlägt.

Die verschiedenen Stücke boten wieder Raum für Solopartien für viele Sängerinnen und Sänger. In diesem Jahr stellten sich über 30 mutig dieser Herausforderung, davon 25 Kinder aus den fünften Klassen zum ersten Mal. Die stolzen und glücklichen Gesichter sorgten für die eine oder andere Träne der Rührung im Publikum.

Das Blechbläserensemble des Marmstorfer Schülerorchesters glänzte mit Bachs Version des Chorals „Vom Himmel hoch“ sowie dem „Abendsegen“ aus der Kinderoper Hänsel und Gretel. Leonard Schulz begeisterte nicht nur an der Trompete, sondern begleitete den Chor am Klavier souverän und verzauberte uns mit seiner hervorragenden Interpretation von Liszts „Liebestraum“.

Nach dem gemeinsamen Finale, bei dem auch das Publikum seine Sangeskunst unter Beweis stellen musste, verließen alle erfüllt und glücklich den Saal. Möge die Straße uns auch im nächsten Jahr zum Rathauskonzert wieder zusammenführen.

Ein besonderer Dank geht an unser tolles Publikum. Dank der großen Spendenbereitschaft können wir dem Harburg Huus, das Obdachlose unterstützt, in diesem Jahr eine Spende in Höhe von 551,52 € überreichen.

Claudia Sommerfeld und Svenja Jochumsen

Das AvH als Film

„Wir wollen einen Film über das AvH machen“, das war die Idee. Womit Julia, Kilian Marvin und Zoe (mittlerweile S1) aber nicht gerechnet haben: Es dauerte anderthalb Jahre, bis der Film fertig war. Zunächst musste recherchiert werden, wie Image-Filme von anderen Schulen aussehen. Interessant war vor allem der Film von der Deutschen Schule Stockholm, an die vor zwei Jahren unser ehemaliger Schulleiter Matthias Peters gegangen ist. Doch schnell gab es auch Ideen, einiges anders zu machen.

Nachdem ein grobes Konzept fest stand, begann eine lange Phase des Drehens, denn jede wichtige Veranstaltung am AvH musste besucht und packende Momente in Ton und Bild eingefangen werden. Tag der offenen Tür, Abiturfeier, Spendenlauf, Sommerfest, Sportfest, Podiumsdiskussionen und einiges mehr wurden besucht. Doch die vier Filmemacher wollten auch möglichst viele Eindrücke des normalen Schulgeschehens vermitteln. So standen zahlreiche Unterrichtsbesuche an. Vor allem Wahlpflichtkurse und Sportaktivitäten sowie die Arbeit an der Engelbek lieferten tolle Bilder.

Als dann endlich der Schnitt des Films begann, stellten die vier SchülerInnen fest, dass 20-30 Stunden Material ausgewertet und in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden mussten. Zudem machten Julia und Zoe noch Interviews mit den Mitgliedern der Schulleitungsgruppe. Eine lange Zeit des Arbeitens mit einem Videoschnitt-Programm begann. Vor allem Kilian und Marvin verbrachten viele Stunden vor dem Rechner.

Der Film nahm von Woche zu Woche Gestalt an, doch eine musikalische Untermalung fehlte noch. Unter der Leitung von Herrn Tewes komponierte die Schulband Humm Boldt ein passendes Stück, welches hervorragend die gedrehten Eindrücke untermalt. Im September 2018 war der dokumentarische Film endlich fertig, jedoch bedurfte er noch einiger Überarbeitung.

Doch nun kann das Video über das AvH von Julia, Kilian, Marvin  und Zoe endlich präsentiert werden: Viel Spaß beim Anschauen!

 

© 2018 Zi

Weihnachtskonzert des Marmstorfer Schülerorchesters am Mi, 19.12.18

Wie in jedem Jahr stimmen die Musiker des Marmstorfer Schülerorchesters unter der Leitung von Claudia Sommerfeld auch in diesem Jahr mit ihrem traditionellen und beliebten Konzert am letzten Schultag vor den Ferien, am Mittwoch dem 19.12.2018, in der Auferstehungskirche Marmstorf an der Elfenwiese auf die Weihnachtstage ein.

Klassische Stücke wie das „Halleluja“ aus G.F. Händels „Messias“ und „Nessun dorma“ aus G.Puccinis „Turandot“, stehen ebenso auf dem Programm wie die Filmmusik aus „König der Löwen“. Ebenso werden traditionelle europäische und amerikanische Weihnachtslieder erklingen. Der feierliche Einzug der „Lucia-Kinder“ wird dieses Jahr von Sybille Bondzio und der Klasse 3 c der Grundschule Marmstorf gestaltet. Das Junge Orchester Marmstorf unter Leitung von Arturo Grolimund, sowie Instrumental- und Gesangssolisten unserer Schule werden zudem das abwechslungsreiche Programm abrunden und die musikalische Vielfalt der Musiker präsentieren. Viele treue und neue Fans werden wieder gemeinsam die Atmosphäre von Chris Reas „Driving home for Christmas“ genießen können.

Beginn ist 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Der Eintritt ist frei.

www.marmstorfer-schuelerorchester.hamburg Flyer

Sichtwechsel – Straßenkind für einen Tag

Einsatz für Straßenkinder in aller Welt: Die Schülerinnen und Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums machten auf die Situation von Straßenkindern aufmerksam und beteiligten sich am Aktionstag »Straßenkind für einen Tag«, zu dem jedes Jahr das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes aufruft, um an die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1989 zu erinnern.

Am Dienstag, 20.11.2018 waren mehr als 100 Mädchen und Jungen aus allen fünften Klassen unserer Schule in der Hamburger Innenstadt Schuhe putzen, Zeitungen verkaufen, kleine Dinge aus ihrem Bauchladen anbieten und die Passanten über die Situation von Straßenkindern informieren. Dabei wurde die stolze Summe von 2961,86 € für Straßenkinder-Projekte gesammelt.

Weltweit gibt es schätzungsweise 100 Millionen Kinder und Jugendliche, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben. Sie erhalten keine medizinische Versorgung, haben kaum Chancen auf Ausbildung und müssen täglich um ihr Überleben kämpfen. Sie nächtigen unter Brücken oder auf Bahnhöfen und müssen sich mit Jobs auf der Straße durchschlagen, um zu überleben. Alle diese Kinder haben das Recht auf ein würdiges Leben. Sie müssen die Chance bekommen, zur Schule zu gehen und eine Ausbildung zu machen, um sich eine Zukunft aufzubauen. Das wünschen sich alle Fünftklässler unserer Schule. Mit dieser Aktion haben sie ein deutliches Zeichen der Solidarität mit benachteiligten Kindern gesetzt!

© 2018 Hy

Schülerstimmen

Im Religionsunterricht haben wir viel über das Leben von Straßenkindern und über Kinderrechte geredet und gelernt. Die Straßenkinderaktion fand am 20. November statt. Das ist der Tag, an dem die Kinderrechte von der UN verabschiedet wurden – im Jahre 1989. Frau Hewer war bereits vor den Herbstferien gekommen und hat uns viel über das Leben der Straßenkinder erzählt. Frau Hewer gehört zu der Hilfsorganisation terre des hommes das bedeutet auf Deutsch übersetzt: Erde der Menschen. Morgens am 20. November war es dann so weit. Wir wollten als Straßenkind in der Innenstadt Hamburgs Spenden sammeln. Obwohl es sehr kalt war, hat es den meisten Schülern Spaß gemacht. Ein paar Leute waren zwar nicht nett, doch die meisten haben uns eine Spende gegeben. Das war für uns ein schöner und ein lehrreicher Tag!

Yousra, 5b

Alles fing damit an, dass in der Projektwoche Leute von terre des hommes in die Schule kamen, um uns Kinder über das Straßenkinderprojekt zu informieren. Ein paar Wochen nach  den Herbstferien fingen meine Klasse und ich an zu planen. Wir durften unsere Gruppen wählen und uns schon überlegen, was wir machen wollen. Da ich und noch 2 andere Mädchen aus meiner Gruppe in der Freizeit zum Tanzen oder zum Cheerleading gehen, haben wir natürlich getanzt. Es war echt anstrengend sich die Tänze auszudenken, wir haben es aber geschafft! Wir haben alles ganz genau geplant und auch geklärt wer was mitbringt und wer was macht. Doch am Straßenkinderprojekttag war ein Mädchen krank. Also hatten wir keine Musikbox. Wir haben dann einfach das Handy genommen und auf volle Lautstärke gemacht, nur leider hat man das Handy nicht so gut gehört. So ungefähr um 10 Uhr kam eine etwas ältere Frau und sah uns beim Tanzen zu. Plötzlich sagte sie ,,Ihr tanzt ja so toll “ und gab uns 30€! Wir waren echt glücklich, doch später stellten wir fest, dass nicht alle Leute so nett sind, denn einige Leute sagten zu uns, dass es dumm ist für die Kinder zu spenden. Diese Leute haben wir einfach ignoriert und sind weiter gegangen. Das Projekt war ein echt tolles Erlebnis. Meine Gruppe und ich haben aus diesem Projekt gelernt zu schätzen was wir haben  🙂

Viktoria, 5d

Wir haben sehr viel an diesem Tag gelernt. Wir haben gelernt auf fremde Menschen offen zu zugehen, wir haben gelernt wie sich Obdachlose fühlen und wir haben gelernt Leute einzuschätzen, z.B.wenn Leute schnell gehen ,sollte man sie besser nicht ansprechen. Sie sind in Eile. Es ist besser Menschen anzusprechen, die langsam gehen und nett aussehen. Man hat gesehen wie viele Menschen den armen Kindern helfen wollten. Ich habe gesehen, dass auch Menschen die obdachlos sind und nur ganz wenig Geld haben, es den Kindern, denen es genauso geht wie ihnen selbst, helfen wollen! Ich weiß jetzt auch, dass wir sehr viel Geld unüberlegt für nutzlose Dinge ausgehben. Außerdem habe ich gelernt, dass viele Menschen sehr interessiert auf uns zukamen. Das war ein tolles Erlebnis und meine Klasse und ich werden weiterhin Spenden sammeln!

Hanna Melissa, 5d

Probieren und Experimentieren – Probex

Auch in diesem Jahr bietet das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium für interessierte ViertKlässler einen Probex-Kurs unter der Leitung von Herrn Dr. Landwehr und Frau Şen Şimşek an. Das Arbeiten mit dem Bunsenbrenner, das Biegen von Glas, Farben des Rotkohlsafts und Brausetabletten üben auf die jungen Forscher eine besondere Faszination aus.

Dabei gehört zum Experimentieren nicht nur ein gewissenhaftes Planen und Durchführen der Versuche, sondern auch ein Begründen der beobachteten Ergebnisse. Alle Schüler sind mit Spaß und Freude bei der Sache!

© 2018 Gm

Mikroplastik im Meer – Unsere Woche auf der Aldebaran

Seit 2005 findet jedes Jahr der Meereswettbewerb „Forschen auf See“ für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 9 statt. An Bord des Forschungsschiffes ALDEBARAN sollen Nachwuchsforscher für das Meer als größtes Ökosystem auf dem Planeten Erde und für die Seefahrt sensibilisiert und begeistert werden. Diesen Wettbewerb fanden wir, Gesche Ulffers, Miriam Heß und Lea Timmermann so spannend, dass wir uns im Rahmen unseres Profilkurses „Naturwissenschaften und Technik“ mit dem Thema „Mikroplastik im Meer – Vergleich von verschiedenen Filterproben an unterschiedlichen Standorten“ beworben haben und einen Zuschlag erhielten.

Unsere Forschungsreise auf der Aldebaran startete dann nach einigen Planänderungen am 29.07. bei herrlichem Wetter in Bremerhaven. Nach herzlicher Begrüßung und Einweisung an Bord durch die Skipper fuhren wir direkt zu dem ersten Standort zur Probenentnahme: direkt an der Fährverbindung Nordenham-Bremerhaven in der Hafeneinfahrt Bremerhaven.
Wir haben mit Hilfe einer Pumpe eine Tonne Wasser innerhalb von 8 Minuten durch ein Planktonnetz gepumpt. Diesen Vorgang haben wir in drei unterschiedlichen Tiefen durchgeführt. Das im Netz Verbliebene haben wir ausgespült und in ein Probenglas gefüllt.
Nach der Probenentnahme hieß unser nächstes Ziel: Wattenmeer südlich von Cuxhaven

Bei Sonnenuntergang lagen wir trocken und übernachteten im Wattenmeer. Wow – ein tolles Erlebnis!!!
Täglich wurde gemeinsam gekocht, gegessen und abgewaschen.
Unser zweiter Tag begann morgens bei Sonnenaufgang und führte uns Richtung Neuwerk. Nachdem wir unsere zweite Probenentnahme in der Fahrrinne bei Neuwerk abgeschlossen hatten, fuhren wir nach Cuxhaven und machten im Hafen fest.
Der nächste Tag hielt ein Highlight für uns bereit: Wir fuhren durch die Schleuse in Brunsbüttel in den Nord-Ostsee-Kanal hinein. Direkt hinter der Schleuse führten wir eine weitere Probenentnahme durch. Den Abend erlebten wir in einem Hafen von Rendsburg.

Am vierten Tag folgten wir dem Nord-Ostsee-Kanal nach Kiel. Auf dieser Fahrt setzten wir die Probenentnahme fort und bereiteten diese weiter auf.
Nachdem wir den Nord-Ostsee-Kanal verlassen hatten, konnten wir die Fock setzen.
Der letzte Tag vor dem Abschiednehmen war das Highlight: Wir segelten!!
Unter vollen Segeln segelten wir zu unseren letzten Standorten zur Probenentnahme vor dem Klärwerk von Kiel und weiter außerhalb Richtung Leuchtturm von Kiel.
Nicht nur die Probenentnahme, das Filtern der Proben und die Auswertung der Filter standen im Mittelpunkt auch das Segeln, Steuern eines Schiffes und Lernen von Knoten gehörten dazu.

Stets an unserer Seite war und ist unsere wissenschaftliche Beraterin Sarah. Sie hat durch weiterführende Fragestellungen stets dazu angeregt, weiter zu denken und Lösungen zu entwickeln
An Bord optimierten wir den Filtervorgang, um effizienter zu arbeiten. Ideen wurden aufgegriffen, verworfen oder weiterentwickelt. Für eigene Kreativität blieb stets genügend Raum.

Viel Wasser haben wir gepumpt, gefiltert und betrachtet. Die Menge an Filterpapieren müssen nun ausgewertet werden. Die Betrachtung der Filter hatten wir zeitlich unterschätzt. Wir arbeiteten daran teilweise bis spät in die Nacht.
Nach einer spannenden tollen Woche verabschiedeten wir uns von der Crew und dem Schiff. Das gesammelte Material, viele gefüllte Petrischalen, nahmen wir mit an Land und konnten hier die Auswertung abschließen.
Die Reise und die Einblicke in Forschungsarbeit waren für uns großartige Erfahrungen!

© 2018 Gesche (S3)

5.924,78 €

5.924,78 €: Ein wahnsinnig tolles Ergebnis des Spendenlaufs der dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Kooperation mit „Viva con Agua“ stattfinden konnte. Am 2.7.2018 lief die Schulgemeinschaft des AvH, das heißt Schüler*Innen, Lehrer*Innen, Referendariaten*Innen und sogar Frau Schipper und Frau Nefzi aus dem Sekretariat 60 Minuten lang für den guten Zweck. Und zwar um möglichst viel Geld für die weltweiten Trinkwasserprojekte von Viva con Agua zu sammeln, in unserem Fall vor allem diejenigen in Nepal.

Wieso das so wichtig ist und auch in unsere Verantwortung liegt, haben die Schüler*Innen der Stufen 5 und 6 bei einer Infoveranstaltung im Vorwege erfahren. Wie alle anderen Läufer*Innen haben sie dann in der Zeit vor dem Lauf fleißig nach Sponsoren gesucht die einen festen Betrag pro Runde gespendet haben. Natürlich mit einem optionalen Maximalbetrag, man weiß ja schließlich nie, wie sehr die Aussicht auf nahende Sommerferien so Manchen beflügeln kann. Und das hat sie ganz offensichtlich! Viele von euch haben ordentlich Stempel auf ihren Laufkarten gesammelt und hatten Freunde und Familie zum Anfeuern dabei.


An dieser Stelle also ein riesiges Dankeschön an alle Spender*Innen, Unterstützer*Innen, Helfer*Innen (vor und hinter den Kulissen) und vor allem an euch Läufer und Läuferinnen! Unfassbar wie viele von euch trotz Hitze und Ferienmodus noch am Start waren. Seid stolz auf das was wir zusammen erreicht haben, denn wir sind es auf jeden Fall! Wir, sind das Team das für Organisation und Durchführung verantwortlich war, bestehend aus Christiane/Frau Reiche und ehemaligen Schülerinnen des Abiturjahrgangs 2017, die beschlossen haben, auch wenn Frau Lembeck durch Ihre Elternzeit leider eher mit Rat als mit Tat zur Verfügung stand, kann der Spendenlauf nicht ausfallen! Und wie man sieht hat es sich gelohnt!

Wie auch in den Vorjahren sind alle Beteiligten sehr zufrieden und freuen sich wenn es nächstes Jahr wieder heißt „RUN4WASH“

© 2018 L. Hinrichs

Wer direkt etwas spenden möchte, kann das weiterhin über das folgende Formular tun:

Neue englische Fremdsprachenassistentin am AvH

Wir haben großes Glück: Von September bis Februar haben wir auch in diesem Jahr wieder eine englische Fremdsprachenassistentin am AvH: Emily aus der Nähe der Stadt York in Nordengland! Viele Klassen sind ihr bereits im Englischunterricht begegnet und konnten sich mit Emily – auf Englisch natürlich! – über bekannte Youtuber, ihren Musikgeschmack oder ihren ersten Eindruck von Deutschland unterhalten. Emily studiert Deutsch und Französisch an einer englischen Uni und möchte am liebsten Grundschullehrerin werden. Am AvH unterstützt sie die Englischlehrer im Unterricht und gibt den Schülern und Schülerinnen Gelegenheit, sich mit einem echten „native speaker“ auf Englisch zu unterhalten. In der Projektwoche vor den Herbstferien hat sie z.B. mit der Klasse 7b kleine Rollenspiele auf Englisch ausprobiert. Bei manchen Klassen ist sie regelmäßig im Englischunterricht dabei, aber natürlich haben alle Schülerinnen und Schüler des AvHs die Möglichkeit, ihr Englisch an Emily auszuprobieren. Also seid nicht schüchtern und sprecht sie an – ob im Klassenraum, in den Fluren oder auf dem Schulhof!

© 2018 Qu

Ein bewegendes Ereignis mit dem Zeitzeugen Sally Perel („Hitlerjunge Salomon“)

Der Zeitzeuge Sally Perel war am AvH – und das nicht zum ersten Mal. Am Donnerstag, den 13.9.18, besuchte Salomon („Sally“) Perel, ein Überlebender des Holocaustes, das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, um seine Geschichte zu erzählen.

Die Veranstaltung fing um 8:45 Uhr an. In der Turnhalle hatten sich die SchülerInnen der zehnten Klassen und der Oberstufe versammelt und bereits gespannt auf den zahlreichen Stühlen und Bänken Platz genommen. Alle Blicke richteten sich nach vorne, als unsere Schulleiterin Frau Hansen unseren Gast begrüßte und eine kurze Ansprache hielt.

Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so still war es, als Sally Perel das Wort ergriff. Er begann mit einer Begrüßung auf Deutsch, aber auch auf Hebräisch („Shalom“) und auf Arabisch („Salam aleykum“).

Seine Erzählung startete in der Gegenwart, nämlich mit der politischen Lage in seiner neuen Heimat Israel und dem Konflikt mit Pälästina, auf den wir später erneut zurückkommen sollten. „Nur ein gerechter Frieden kann ein dauerhafter Frieden sein“, äußerte er sich zu diesem Thema, bevor wir in die Vergangenheit sprangen.

Seine Geschichte ist eine ganz besondere, denn er überlebte weder im Konzentrationslager noch in einem Versteck: Sally Perel überlebte in einer Eliteschule der Hitlerjugend, also in der Höhle des Löwen.

Es war sehr schwierig und er lebte jahrelang in Todesangst, erzählte er uns. Durch diese schwierige Zeit halfen ihm die Abschiedsworte seiner Mutter, denn sie sagte: „Du sollst leben.“ Und das tat er.

Wir erfuhren – interessant erzählt – den Großteil seiner Biografie. Und dass selbst er, als Jude, von den Nazi-Lehrern, die ihn während seiner Jugend unterrichteten, beeinflusst wurde. Und dass dieser Teil in ihm während all der Jahre in der Hitlerjugend der stärkere war.

Es ist beeindruckend, Geschichte aus erster Hand zu erfahren. Am Ende haben wir alle einen Auftrag von ihm erhalten: „Ihr seid nun alle Zeitzeugen, weil ihr es noch aus erster Hand erfahren habt. Ihr sollt die Geschichte euren Kindern und Kindeskindern weitererzählen“, sagte er abschließend. Und was viele besonders rührte: „Ich impfe euch mit den Tränen der 1,5 Millionen Kinder, die in Ausschwitz vergast wurden, damit solch ein Völkermord niemals erneut geschieht.“

Nun bestand die Möglichkeit, in der großen Runde in der Turnhalle noch einige Fragen zu klären, wobei die Frage, ob er noch Polnisch und andere Sprachen spreche, die er in seinen jungen Jahren gelernt hatte, für Lacher sorgte, als er sich mit einem Schüler für einige Sätze auf Polnisch unterhielt.
Anschließend konnte man eines seiner Bücher kaufen oder signieren lassen.

Mittlerweile war es schon 12:00 Uhr, als der nächste Teil der Veranstaltung begann. Eine Delegation aus den zehnten Klassen und den PGW/Geschichtsprofilen hatte sich nun mit Frau Hansen, Frau Seiler und natürlich Sally Perel in Raum 22 versammelt, um noch weitere Fragen stellen zu können. Auch wir zählten dazu.
Dort war es eine schöne Erfahrung, ihn noch ein wenig persönlicher sprechen zu können.

Noch viele Fragen wurden gestellt, so erfuhren wir, dass sein ältester Bruder ebenfalls überlebt hat. Und dass er sich in der Friedensbewegung für eine Konfliktlösung zwischen Palästina und Israel einsetzt. Den letzten Schimmer Hoffnung auf Frieden in seiner neuen Heimat hat er noch nicht aufgegeben.

Uns werden sicherlich alle zustimmen, dass es ein bewegendes Ereignis war. Für alle, die gerne mehr über seine Geschichte erfahren wollen, ist empfehlungswert, das Buch zu lesen oder den Film zum Buch namens „Hitlerjunge Salomon“ zu schauen – auch wenn der Film an manchen Stellen von der Realität abweicht.

© 2018 Iyas und Ema (Kl. 10, Text), Hannah (S1, Fotos)