Verrückt? Ihr 2. Vorname!

Von der amerikanischen Sendung „The Voice“ zum Star: Die Sängerin und Songschreiberin Melanie Martinez nahm mit gerade mal 17 Jahren 2012 an der Sendung „The Voice“ teil. Gewonnen hat sie leider nicht, kam aber unter die Top 6. Ich würde sie weiterempfehlen an die Menschen, die nicht über das Aussehen von anderen urteilen. Sie hat wirklich eine tolle Stimme, aber aus ihren Songtexten wie z. B. in dem Lied „Pity Party“ kann man ableiten, dass sie nicht so die Beliebteste in ihrer Schulzeit war (In dem geht es darum, dass sie ihre ‚Freunde‘ zu ihrer Geburtstagsfeier einlädt und keiner von ihnen kommt.)

Auf mich wirken alle ihre Lieder sehr negativ. So als würde sie keinem Menschen mehr vertrauen. Wenn man in der Schule gemobbt wird, sollte man wenigstens Unterstützung von seinen Eltern bekommen, aber ich glaube nicht, dass sie viel Unterstützung bekommen hat, denn in den Liedern „Cry Baby“ und „Dollhouse“ stellt sie ihre Familie mehr als Kiffer dar und nicht als eine fürsorgliche Familie. Vielleicht wurde sie ja auch gar nicht gemobbt, sondern will nur mit ihren Liedern eine Geschichte erzählen, wovor sie Angst hat. Im Allgemeinen sind ihre Videos sehr moralisch auf eine ganz andere Weise, als wir es kennen. Ganz besonders in dem Video von dem Lied „Mrs. Potato Head“: In diesem Video geht es darum, dass eine schöne Frau einen gut aussehenden Mann kennenlernt und sich für ihn ihre Lippen aufspritzen lässt und ganz viele OPs durchführt, damit er zufrieden ist. Letzten Endes ging dies aber nach hinten los und sah am Ende nicht mehr so schön aus.

Wenn man sich also darauf einlässt, wie sie aussieht und über was sie schreibt, kann man wirklich Gefallen an ihren Songs finden. Besonders spannend finde ich auch, dass sie nicht nur ihre Outfits und Make-Ups für ihre Videos selbst aussucht, sondern auch die Regisseurin für ihr ganzes Musikvideo ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie beim Schreiben schon das perfekte Video dazu vor Augen hat, was natürlich kein fremder Regisseur sich so ausdenken kann.
Ihr Aussehen insgesamt würde ich als sehr ausgefallen beschreiben. Sie ist mit ihrer Art schon ein Vorbild. Auf sie bestoßen bin ich, weil ich ein Lied von ihr gehört habe und es mir so gefallen hat, dass ich auf YouTube mir auch das Video dazu angesehen habe. Dann bin ich von Video zu Video gegangen und schon war sie bei meinen Lieblingssängerinnen dabei. Ich würde sie wirklich weiterempfehlen, weil ihre Musik einfach klasse ist.

© 2017 Kim (9. Kl.)