¿Por qué aprender español? – Warum Spanisch lernen?

Spanisch ist nach Mandarin-Chinesisch und Englisch die am drittmeisten gesprochene Sprache auf der Welt und rangiert weltweit auf dem zweiten Platz in Bezug auf Muttersprachler. In 22 Länder ist Spanisch offizielle Verkehrssprache und wird von ca. 447 Millionen Menschen auf der Welt entweder als Muttersprache oder Zweitsprache gesprochen.

Durch die zunehmende Annäherung der Welt im Rahmen der Globalisierung gewinnt Spanisch in der internationalen Kommunikation als Handels- und Verkehrssprache in vielen internationalen Organisationen immer mehr an Bedeutung.

Spanisch am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Zwischen 1799 und 1804 vollzog der Naturforscher und Namensgeber unseres Gymnasiums -Alexander von Humboldt- seine Forschungsreisen durch Lateinamerika, die ihm die wesentlichen Erkenntnisse für sein Werk „Kosmos“ lieferten.

Aufgrund dieses biographischen Bezuges hat das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium eine langjährige Erfahrung mit Spanisch als 3. Fremdsprache ab Klasse 10. In Kursen mit grundlegenden und erhöhten Anforderungen der Oberstufe erreichen die Schülerinnen und Schüler nach drei Jahren ein Sprachniveau, welches sie auf die vertieften Anforderungen von Studium und Beruf vorbereitet. Neben der Bewältigung alltäglicher Kommunikationssituationen ermöglicht es auch die Bearbeitung komplexerer Inhalte und Sachverhalte in der Zielsprache.

Seit dem Schuljahr 2010/11 wird Spanisch am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium zusätzlich ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache angeboten und ist mindestens auf 4 Lernjahre angelegt. Nach Klasse 10 können die Schülerinnen und Schüler sich für den fortgeschrittenen Unterricht in der Oberstufe entscheiden. Da besteht entweder die Möglichkeit die Sprache im Wahlpflichtbereich – auch als dritte Fremdsprache – anzuwählen oder im Profil „Strukturen einer globalisierten Welt“ in Verbindung mit den Fächern Geographie und PGW fortzuführen.

Aufbau des Spanischunterrichts

Der Spanischunterricht ist kompetenzorientiert angelegt. Die Zielsprache Spanisch soll Mittel des Kommunizierens, Denkens und Handelns sein.

Nachhaltiges Fremdsprachenlernen bedeutet nicht nur der Erwerb kommunikativer Kompetenzen (wie z. B. Hör-, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmittlung) sondern auch die Förderung interkulturelle Handlungsfähigkeit, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht sich in unser mehrsprachigen Lebenswelt zu orientieren und sie selber aktiv und nachhaltig mit zu gestalten. Dazu gehört sich seiner eigenen Sprache aber auch seines Sprachlernens bewusst zu sein und Einsicht in die kulturelle Bedingtheit von Verhaltensmustern und Wertesystemen Anderer zu erhalten.

In den ersten Lernjahren liegt der Schwerpunkt beim Erwerb der Grundstrukturen der spanischen Grammatik und der Aneignung des Basiswortschatzes. Zusätzlich soll schon in der Mittelstufe die Basis für die Erarbeitung interkultureller Themenbereiche gesamtgesellschaftlicher Bedeutung gelegt werden. Dies erfolgt im Unterricht selbst oder in Form von Projekten, wie z.B. zum Thema Niños de la calle – Straßenkinder.

Der Spanischunterricht in der Mittelstufe ist so angelegt, dass auch eine Vorbereitung für die Erlangung des international anerkannten DELE-Sprachzertifikats des spanischen Kulturinstituts Instituto Cervantes erfolgt. Gegen Ende der Mittelstufe und in der Oberstufe besteht die Möglichkeit, die Prüfung für das Zertifikat unter der Betreuung der Fachlehrer abzulegen.

In der Oberstufe kommt es zu einem Ausbau der Kenntnisse in Wortschatz, Grammatik und Methodik. Besonders in der Profiloberstufe wird der Schwerpunkt auf die interkulturelle Handlungsfähigkeit gelegt. Im Profil „Strukturen einer globalisierten Welt“ werden fächerübergreifend mit den Fächern Geographie und PGW räumlich-gesellschaftliche, sprachlich-kulturelle und politisch-wirtschaftliche Themen (wie z.B. Einwanderung, weltweite Disparitäten, internationale Umwelt- und Wirtschaftspolitik und Leben in einer Mediengesellschaft) exemplarisch am spanischsprachigen Raum bearbeitet. Bei der Arbeit im Profil stellt der Bezug zur Umwelt ein wesentliches Element des Profilunterrichts dar. Konkret bedeutet dies: Exkursionen, Erkundungen und Analysen im Hamburger Raum, Begegnungen mit der spanischen Sprache und der hispanischen Kultur in Hamburg, aber auch projektgebundene Studienfahrten im spanischsprachigen Raum, bei denen die spanische Sprache praktisch angewendet wird.

Mit diesem differenzierten und fundierten Programm möchte das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium der wachsenden Bedeutung der spanischen Sprache gerecht werden. Neben dem Erwerb von rein sprachlichen Kompetenzen möchte es aber auch seinen Beitrag dazu leisten, den Schülerinnen und Schülern die Freude am Gebrauch der spanischen Sprache zu vermitteln und ihnen die hispanische Kultur und Lebensart näher zu bringen.