Konzeption der Profiloberstufe am AvH

Ziele

Entsprechend den Leitbildern des Schulprogramms, sollen die Schüler mit dem Abitur und dem Verlassen der Schule über eine entwickelte Gestaltungskompetenz (siehe dazu: http://www.transfer-21.de/index.php?p=222) verfügen. Insbesondere wird auf folgende Punkte wertgelegt:

  • Die Schüler können vernetzt denken: Ökonomie, Ökologie und Ethik betrachten sie in wechselseitiger Abhängigkeit und nicht getrennt voneinander.
  • Die Schüler haben eine globale Weltsicht entwickelt. Sie betrachten die Konsequenzen ihres Handelns nicht nur lokal oder regional.
  • Die Schüler sind in der Lage, nachhaltige gesellschaftliche Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Maßnahmen

Im Unterricht und im Schulleben der Profiloberstufe soll sich daran orientiert werden, dass Nachhaltigkeit, das Lernen des Lernens, Partizipation, eine Handlungsorientierung und eine Dokumentation und Evaluation auf höherem Niveau umgesetzt werden, so dass ein Anschluss an den Arbeitsmarkt bzw. Studium und Ausbildung fließend möglich wird.

Konkret heißt das:

  • Die entwickelten Profile2 werden umgesetzt und dabei weiterentwickelt bzw. optimiert.
  • Die Profile werden in Partizipation mit Schülervertretern weiterentwickelt.
  • In den Profilen wird stets interdisziplinär gearbeitet. Bei Projektthemen wird nach Möglichkeit die klassische Stundenaufteilung aufgebrochen. Die Schüler können dann individualisiert und eigenverantwortlich lernen.
  • Die Profile präsentieren ihre Arbeitsergebnisse und stellen diese in der Schulöffentlichkeit und im Stadtteil zur Diskussion. Außerschulische Partner werden dazu eingeladen.

Projektrahmen

Der erste Durchlauf der neuen Profile (2009-2011) ist zugleich auch der Rahmen, in dem Strukturen und Arbeitsweisen gefunden werden müssen, die die Umsetzung der angestrebten Ziele ermöglichen:

  • Die Lehrer, die gemeinsam ein Oberstufenprofil unterrichten, arbeiten als Profilteam, welches im Schuljahr 2009/2010 eine schulinterne Fortbildung gemeinsam planen und durchführen, welche zur Umsetzung und Weiterentwicklung ihres Profils dient. Sie führen so genannte Unterrichtsentwicklungsvorhaben durch.
  • Alle Profillehrer treffen sich mit gewählten Schülervertretern aus den Profilen regelmäßig in einem Profiloberstufenaudit. Hier werden Probleme und Maßnahmen besprochen. Aber auch über die Ziele der Oberstufe und die geplanten gemeinsamen Präsentationen aller Profile wird beraten und sich abgestimmt.
  • Der Stundenplan ermöglicht projektorientiertes Arbeiten, indem Profiltage eingerichtet werden. An diesen werden nur die Profilfächer unterrichtet, so sind zum Beispiel Exkursionen und offener Unterricht möglich.
  • Ein Profiloberstufenbeauftragter koordiniert die angeführten Maßnahmen und Strukturen innerhalb des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, aber auch mit der Partnerschule, dem Immanuel-Kant-Gymnasium.