Am AvH-Mittagstresen

Team Mittagstisch

Seit 2013 hat das AvH einen neuen Caterer, die HAB Service Gesellschaft. Wir haben mit zwei Vertretern dieses Unternehmens, Frau Kotzbau und Herrn Philipp, per Email ein Interview geführt.

Wieviel Erfahrung hat Ihr Unternehmen mit Catering?

Die HAB Service hatte seit der Gründung 2006 einen großen Ausbildungsbereich in der Gastronomie. Bei uns konnte man den Beruf des Kochs erlenen. Leider bilden wir zur Zeit aber nicht mehr aus. Seit 2011 ist die HAB Service offiziell ein großer Schulcaterer in Hamburg. Zur Zeit beliefern wir rund 25 Schulen mit Mittagessen. Darunter auch das AvH.

In unserer Küche arbeiten 4 gelernte Köche und ungefähr 11 Küchenhelfer. Wir beliefern jedoch nicht nur Schulen mit Essen, sondern auch Kindertageseinrichtungen und Erstunterkünfte für Asylbewerber. Als weitere Tätigkeit bieten wir auch einen Partyservice an, also liefern Buffets und warme Speisen für besondere Anlässe.

 Welche Herausforderungen bietet das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium im Gegensatz zu anderen Schulen?

Das AvH hat andere Wünsche im Snackbereich als andere Schulen, wie zum Beispiel die Foccacias. Außerdem ist beim AvH die Schwierigkeit, dass das Ausgabefenster besonders klein ist und die Küche und der Aufenthaltsraum davor auch. So müssen sich die Schülerinnen und Schüler drängeln und die Geräuschkulisse ist schnell sehr laut und ungemütlich.

 Welche Besonderheiten hat Ihr Unternehmen im Gegensatz zu dem von anderen Caterern?

Wir versuchen flexibel auf die Wünsche der Kunden bzw. Kinder zu reagieren. Außerdem vermeiden wir lange Warmhaltezeiten der Essen, da dadurch die Nährstoffe im Essen zerstört werden.

 Wie wird Ihr Angebot am AvH angenommen? Sind Sie zufrieden mit der Menge der verkauften Essen?

Als Caterer der auf gesunde und ausgewogenen Ernährung achtet würden wir uns sehr wünschen, dass noch mehr Mittagessen an Schülerinnen und Schüler verteilt werden können. Gerade, weil die Schülerinnen und Schüler sich meist den gesamten Tag in und um die Schule herum aufhalten. Im Snackbereich, beim Kioskverkauf sind wir zufrieden. Aber auf Dauer sollten die Schülerinnen und Schüler die auch gern mal einen Snack essen umsteigen auf eine ordentliche Mittagsmahlzeit. Es könnte also mehr sein, aber für das erste Jahr sind wir zufrieden. Wir werden sehen, was das nächste Schuljahr bringt.

 Welches Feedback erhalten Sie?

Von den Mitarbeiterinnen in der Kantine bekommen wir meist gutes Feedback.  Leider bekommen wir allerdings nur sehr wenig Feedback von unseren Kundinnen und Kunden. Gern würden wir viel häufiger hören was genau am Essen super ist und was eben verbessert werden sollte. Auch Wünsche nehmen wir gerne an und versuchen diese in den Speiseplan einzuarbeiten.

Es wäre toll, wenn die Schüler sich ein Feedbacksystem ausdenken würden welches gut angenommen wird. Das typische System mit einfachen Fragebögen wird wenig angenommen und ist häufig nicht aussagekräftig.

© 2014 Fragen:Tobias und Daniel (8a)