Gerhard Klaus ist Abteilungsleiter für die Mittelstufe am AvH - © uni datum print GmbH

Abteilungsleiter Mittelstufe

Herr Klaus ist seit 2003 Abteilungsleiter für die Mittelstufe am AvH.

Wie lange sind Sie am AvH schon tätig?

Seit 1993

Welche Fächer unterrichten Sie?

Deutsch und Bildende Kunst

Warum sind Sie Abteilungsleiter für die Mittelstufe geworden?

Ich übernehme gerne Verantwortung in der Ausgestaltung des schulischen Lebens. Die Mittelstufe ist ein Bereich mit vielen unterschiedlichsten Herausforderungen. Seitdem unsere Schüler schon nach 12 Schuljahren Abitur machen, muss das Lernen in diesem verkürzten Zeitraum mit 34 Wochenstunden so organisiert werden, dass das nachhaltige – also erfolgreiche – Lernen auch an den langen Schultagen noch möglich ist. Gleichzeitig haben wir es in der Mittelstufe mit jugendlichen Schülern zu tun, die insbesondere in diesen Jahren sich nachhaltig im Leben orientieren, sei es in privater, sei es in beruflicher Perspektive. Wir haben als Schule hier eine besondere Verantwortung der Motivation und Orientierungshilfe. Hierfür Strukturen zu gestalten, die diesen Lern und Findungsprozess unterstützen, sehe ich als eine große Herausforderung.

Was finden Sie daran besonders gut?

Durch meine Arbeit im Schulleitungsteam und in der Steuergruppe der Schule gestalte ich in hoch motivierten und eng kooperierenden Teams die Entwicklung des schulischen Zusammenlebens und die pädagogische Arbeit am AvH. Schülern zu helfen, ihre individuellen Stärken zu entdecken und weiter zu entwickeln oder auch, sie in sogenannten „Lernkrisen“ zu beraten und zu unterstützen, das heißt gleichzeitig auch Lernbegleitung durch Unterricht und Beratung praktizieren zu können, sind die beiden großen Vorteile meiner Tätigkeit.

Haben Sie das schon bereut?

Nein.

Warum sind Sie Lehrer geworden?

Während des Zivildienstes leitete ich Jugend- und Kindergruppen und stellte fest, dass mir die pädagogische Arbeit sehr viel Spaß bereitet. Außerdem beschäftigte ich mich insbesondere als Jugendlicher, wie ich denn die Welt verbessern könnte. Politiker wollte ich nicht werden. Die Idee, durch Erziehung jungen Menschen die Möglichkeiten einer „besseren Welt“ zu vermitteln, sie zu einem nachhaltigen Denken und Handeln zu führen, erscheint mir auch heute noch als ein erstrebenswertes Ziel.

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